Schwimmen, Gesundheit, Therapie, Prävention, Gandersheimer Sole, Regeneration und Begegnung an einem gemeinsamen Standort.
Der bestehende Hallenbadstandort soll nicht einfach wieder geöffnet oder lediglich ersetzt werden. Wir wollen die Chance nutzen, diesen Standort grundsätzlich weiterzudenken.
Unsere Konzeptidee verbindet klassisches Schwimmen mit Therapie, Prävention, medizinisch-therapeutischen Angeboten, Regeneration, Gastronomie und Begegnung.
So könnte aus dem bisherigen Hallenbadstandort ein moderner Gesundheitsstandort für Kinder, Familien, Schulen, Vereine, Senioren, Patienten und Menschen mit Einschränkungen entstehen.
Trotz des erweiterten Gesundheitskonzeptes bleibt das Schwimmen zentraler Bestandteil des Gesundheitsbades.
Mehrere Bahnen für öffentliches Schwimmen, Schulen, Vereine, Training, Kurse und Aquafitness.
Ein eigener Bereich für Wassergewöhnung, Schwimmkurse, Babyschwimmen und spielerisches Lernen.
Ein wärmeres Bewegungs- und Therapiebecken für Rehabilitation, Rehasport und gesundheitsorientierte Anwendungen.
Die Bad Gandersheimer Sole gehört zur Geschichte und Identität unserer Stadt.
In unserer Konzeptidee soll sie deshalb wieder eine besondere Rolle spielen.
Ein warmes Sole- und Therapiebecken könnte für Rehabilitation, Rehasport, Bewegung und gesundheitsorientierte Anwendungen genutzt werden.
Damit eröffnet sich gleichzeitig die Perspektive, Bad Gandersheim langfristig wieder stärker als Gesundheitsstandort zu positionieren.
Oberhalb des Schwimmbereichs soll eine zusätzliche Gesundheitsebene entstehen.
Gerade im ländlichen Raum können kurze Wege und die Bündelung verschiedener Gesundheitsangebote einen echten Mehrwert schaffen.
Eine kompakte Saunalandschaft mit unterschiedlichen Wärmeangeboten und hochwertigen Ruhebereichen.
Ein Gesundheitsgarten über den Dächern mit Liegeflächen, Sitzbereichen und Blick in die Landschaft.
Ein Bistro für Bade-, Therapie- und Kursgäste sowie als Treffpunkt auch unabhängig vom eigentlichen Badebetrieb.
Sie gehört von Anfang an zum Grundkonzept.
Ein Aufzug soll Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachterrasse miteinander verbinden.
Ein Schwimmbad ist energieintensiv. Deshalb müssen Technik, Ressourcenverbrauch und langfristige Betriebskosten von Beginn an zusammen betrachtet werden.
Der entscheidende Unterschied liegt im Nutzungsmix. Das Gesundheitsbad soll seine Bedeutung und seine Einnahmen nicht allein aus Eintrittskarten beziehen.
Das vorgesehene Modell setzt bewusst darauf, dass die Stadt nicht selbst in die Errichtung des Gesundheitsbades investiert.
Gesundheitsbad und das angegliederte Freibad sollen perspektivisch gemeinsam gedacht werden.
Nach dem derzeit vorgesehenen Modell könnte die Solebad-Genossenschaft den operativen Betrieb übernehmen.
Dadurch können Personal, Technik, Außenflächen, Gastronomie und weitere Strukturen gemeinsam genutzt werden.
Ein Projekt dieser Größenordnung kann zahlreiche Aufträge, Arbeitsleistungen und wirtschaftliche Impulse in Bad Gandersheim und der Region auslösen.
Unser Ziel ist, dass ein solches Projekt nicht nur einen neuen Gesundheitsstandort schafft, sondern möglichst auch zusätzliche wirtschaftliche Impulse für Bad Gandersheim und die gesamte Region auslöst.
Nein. Wir stellen eine Konzeptidee vor. Ob und in welcher Form sie realisiert werden kann, muss in den nächsten Schritten technisch, wirtschaftlich, organisatorisch und politisch weiter konkretisiert werden.
Nein. Die dargestellten Bilder zeigen ein mögliches Zielbild. Sie machen sichtbar, welche Nutzungen, Funktionen und Möglichkeiten an diesem Standort zusammengeführt werden könnten. Eine konkrete Bau- und Ausführungsplanung ist der nächste Schritt.
Nein. Förderprogramme sind Bestandteil der Finanzierungsüberlegungen. Verbindlich werden Fördermittel erst, wenn die jeweiligen Fördervoraussetzungen erfüllt, entsprechende Anträge gestellt und konkrete Förderzusagen erteilt wurden.
Nein. Das vorgesehene Modell funktioniert gerade dadurch, dass die Stadt nicht selbst in den Bau des Gesundheitsbades investiert. Voraussetzung ist vielmehr, dass Grund und Boden an eine Besitzgesellschaft veräußert beziehungsweise in eine neue Besitzstruktur überführt werden. Die bauliche Investition soll anschließend über diese Besitzgesellschaft mit privaten Investoren, Förderprogrammen und weiteren Finanzierungsbausteinen organisiert werden. Eine kommunale Beteiligung sehen wir nach dem derzeitigen Konzept vor allem beim späteren laufenden Betrieb – nicht bei der Finanzierung des Gebäudes selbst.
Für den Bau des Gesundheitsbades soll die Stadt nach dem vorgesehenen Modell nicht als Investor auftreten. Für den späteren laufenden Betrieb ist dagegen ein kommunaler Eigenanteil realistisch einzuplanen. Entscheidend ist damit die klare Trennung zwischen baulicher Investition auf der einen und dem späteren Betrieb auf der anderen Seite.
Nach dem derzeit vorgesehenen Betriebsmodell kann die Solebad-Genossenschaft den operativen Betrieb des Gesundheitsbades beziehungsweise des gemeinsamen Ganzjahresstandortes übernehmen. Hallenbad, Gesundheitsangebote und das angegliederte Freibad sollen dabei möglichst als gemeinsamer Standort gedacht werden.
Der Standort und die Hochwassersituation wurden bereits mit Fachleuten und Experten thematisiert. Nach den bisherigen Einschätzungen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, an diesem Standort wieder ein Schwimmbad beziehungsweise Gesundheitsbad zu errichten. Die konkreten Anforderungen an Hochwasserschutz, Bauweise und Genehmigung werden selbstverständlich Bestandteil der weiteren Fach- und Bauplanung sein.
Nein. Die Visualisierungen dienen dazu, die Konzeptidee verständlich und räumlich vorstellbar zu machen. Sie zeigen ein mögliches Zielbild und die vorgesehenen Nutzungen. Eine spätere konkrete Bauplanung kann sich in einzelnen Details davon unterscheiden.
Unser Anspruch ist nicht, heute so zu tun, als sei jedes Detail bereits entschieden. Wir wollen eine konkrete Perspektive zeigen und daraus Schritt für Schritt ein tragfähiges Projekt entwickeln.