Unsere Konzeptidee für Bad Gandersheim

Vom Hallenbad zum Gesundheitszentrum.

Schwimmen, Gesundheit, Therapie, Prävention, Gandersheimer Sole, Regeneration und Begegnung an einem gemeinsamen Standort.

Die Leitidee

Mehr als nur ein neues Hallenbad.

Der bestehende Hallenbadstandort soll nicht einfach wieder geöffnet oder lediglich ersetzt werden. Wir wollen die Chance nutzen, diesen Standort grundsätzlich weiterzudenken.

Unsere Konzeptidee verbindet klassisches Schwimmen mit Therapie, Prävention, medizinisch-therapeutischen Angeboten, Regeneration, Gastronomie und Begegnung.

So könnte aus dem bisherigen Hallenbadstandort ein moderner Gesundheitsstandort für Kinder, Familien, Schulen, Vereine, Senioren, Patienten und Menschen mit Einschränkungen entstehen.

Unsere Grundidee:

Nicht nur ersetzen, was einmal da war – sondern überlegen, was Bad Gandersheim für die kommenden Jahrzehnte braucht.
Das Herzstück

Schwimmen bleibt das Herzstück.

Trotz des erweiterten Gesundheitskonzeptes bleibt das Schwimmen zentraler Bestandteil des Gesundheitsbades.

25-Meter-Sportbecken
Schwimmen

25-Meter-Sportbecken

Mehrere Bahnen für öffentliches Schwimmen, Schulen, Vereine, Training, Kurse und Aquafitness.

Kinder- und Lernschwimmbereich
Schwimmen lernen

Kinder- & Lernschwimmbereich

Ein eigener Bereich für Wassergewöhnung, Schwimmkurse, Babyschwimmen und spielerisches Lernen.

Therapiebecken mit Gandersheimer Sole
Unsere Sole

Therapie mit Gandersheimer Sole

Ein wärmeres Bewegungs- und Therapiebecken für Rehabilitation, Rehasport und gesundheitsorientierte Anwendungen.

Gandersheimer Sole
Bad Gandersheimer Identität

Unsere Sole.
Unsere Geschichte.
Unsere Chance.

Die Bad Gandersheimer Sole gehört zur Geschichte und Identität unserer Stadt.

In unserer Konzeptidee soll sie deshalb wieder eine besondere Rolle spielen.

Ein warmes Sole- und Therapiebecken könnte für Rehabilitation, Rehasport, Bewegung und gesundheitsorientierte Anwendungen genutzt werden.

Damit eröffnet sich gleichzeitig die Perspektive, Bad Gandersheim langfristig wieder stärker als Gesundheitsstandort zu positionieren.

Gesundheit unter einem Dach

Therapie, Prävention und vernetzte Versorgung.

Oberhalb des Schwimmbereichs soll eine zusätzliche Gesundheitsebene entstehen.

  • Physiotherapie und Ergotherapie
  • Rehasport
  • Präventions- und Gesundheitskurse
  • Yoga, Pilates, Rückenfit und Mobilitätsangebote
  • Flexible Praxis- und Therapieräume
  • Ärzte- und Therapeutennetzwerk

Gerade im ländlichen Raum können kurze Wege und die Bündelung verschiedener Gesundheitsangebote einen echten Mehrwert schaffen.

Ärzte- und Therapeutennetzwerk
Gesundheit braucht auch Ruhe

Regeneration, Sauna und Lebensqualität.

Sauna und Ruhebereich

Sauna & Ruheräume

Eine kompakte Saunalandschaft mit unterschiedlichen Wärmeangeboten und hochwertigen Ruhebereichen.

Dachterrasse im Grünen

Dachterrasse im Grünen

Ein Gesundheitsgarten über den Dächern mit Liegeflächen, Sitzbereichen und Blick in die Landschaft.

Gesundheitsbad Bad Gandersheim

Gastronomie & Begegnung

Ein Bistro für Bade-, Therapie- und Kursgäste sowie als Treffpunkt auch unabhängig vom eigentlichen Badebetrieb.

Querschnitt des Gesundheitsbades
Ein Ort für alle Generationen

Barrierefreiheit ist kein Zusatz.

Sie gehört von Anfang an zum Grundkonzept.

Ein Aufzug soll Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachterrasse miteinander verbinden.

  • Barrierefreie Zugänge zu allen Ebenen
  • ausreichend Platz für Rollstuhl und Rollator
  • geeignet für Kinderwagen und Begleitpersonen
  • kurze Wege zu Therapie und Gesundheitsangeboten
  • möglichst selbstständige Nutzung aller Bereiche
Zukunftsfähigkeit

Nachhaltig bauen.
Dauerhaft wirtschaftlich denken.

Ein Schwimmbad ist energieintensiv. Deshalb müssen Technik, Ressourcenverbrauch und langfristige Betriebskosten von Beginn an zusammen betrachtet werden.

Holzbau Holz-Glas-Architektur und langlebige Materialien.
Energie Photovoltaik, Wärmepumpe und Wärmerückgewinnung.
Wasser Effiziente Aufbereitung und moderne Kreislauftechnik.
Gründächer Mikroklima, Biodiversität und Aufenthaltsqualität.
Wirtschaftlichkeit & Mehrwert

Warum nicht einfach nur ein Hallenbad?

Der entscheidende Unterschied liegt im Nutzungsmix. Das Gesundheitsbad soll seine Bedeutung und seine Einnahmen nicht allein aus Eintrittskarten beziehen.

Schwimmen Öffentliches Schwimmen, Schulen, Vereine und Kurse.
Gesundheit Therapie, Prävention und Rehasport.
Mieteinnahmen Praxis- und Therapieräume schaffen weitere Einnahmemöglichkeiten.
Weitere Einnahmen Sauna, Kurse und Gastronomie.
Der entscheidende Gedanke:

Schwimmbad, Therapie, Prävention und medizinisch-therapeutische Angebote können Räume, Technik, Energieversorgung, Verwaltung und weitere Infrastruktur gemeinsam nutzen.
Finanzierung & Förderstrategie

Finanzierung auf mehreren Säulen.

Das vorgesehene Modell setzt bewusst darauf, dass die Stadt nicht selbst in die Errichtung des Gesundheitsbades investiert.

Besitzgesellschaft Voraussetzung des Modells ist, dass Grund und Boden an eine Besitzgesellschaft veräußert beziehungsweise in eine neue Besitzstruktur überführt werden.
Private Investitionen Die bauliche Investition soll über die Besitzgesellschaft mit privaten Investoren beziehungsweise Kapitalgebern organisiert werden.
Förderbausteine Ergänzend sollen geeignete Programme von Bund, Land Niedersachsen, Europäischer Union und KfW sowie weitere Fördermöglichkeiten geprüft werden.
Wichtig:

Die Stadt soll nach dem vorgesehenen Modell nicht Bauherr und nicht Investor des neuen Gesundheitsbades werden.

Voraussetzung ist vielmehr eine Neuordnung der heutigen Besitzverhältnisse: Grund und Boden sollen an eine Besitzgesellschaft veräußert beziehungsweise in eine neue Besitzstruktur überführt werden.

Die Investition in das Gebäude soll anschließend über diese Besitzgesellschaft, private Investoren, Förderprogramme und weitere Finanzierungsbausteine organisiert werden.

Fördermittel können selbstverständlich erst dann verbindlich berücksichtigt werden, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt, entsprechende Anträge gestellt und konkrete Förderzusagen erteilt wurden.

Eine kommunale Beteiligung ist nach dem derzeitigen Konzept vor allem beim späteren laufenden Betrieb realistisch einzuplanen – nicht bei der Finanzierung des Gebäudes selbst.
Betriebsmodell

Ein Ganzjahresstandort statt einzelner Einrichtungen.

Gesundheitsbad und das angegliederte Freibad sollen perspektivisch gemeinsam gedacht werden.

Nach dem derzeit vorgesehenen Modell könnte die Solebad-Genossenschaft den operativen Betrieb übernehmen.

Dadurch können Personal, Technik, Außenflächen, Gastronomie und weitere Strukturen gemeinsam genutzt werden.

Gesundheitsbad und Freibad
Regionale Wertschöpfung

Eine Investition, von der auch die Region profitieren kann.

Ein Projekt dieser Größenordnung kann zahlreiche Aufträge, Arbeitsleistungen und wirtschaftliche Impulse in Bad Gandersheim und der Region auslösen.

Holzbau Bau-, Ausbau- und Holzbauleistungen.
Elektrotechnik Energie-, Gebäude- und Steuerungstechnik.
Heizung & Sanitär Wasser-, Wärme- und Badtechnik.
Planung & Außenanlagen Architektur, Fachplanung sowie Garten- und Landschaftsbau.

Unser Ziel ist, dass ein solches Projekt nicht nur einen neuen Gesundheitsstandort schafft, sondern möglichst auch zusätzliche wirtschaftliche Impulse für Bad Gandersheim und die gesamte Region auslöst.

Fragen & Antworten

Was ist bereits klar – und was muss noch geprüft werden?

Ist das Gesundheitsbad bereits beschlossen?

Nein. Wir stellen eine Konzeptidee vor. Ob und in welcher Form sie realisiert werden kann, muss in den nächsten Schritten technisch, wirtschaftlich, organisatorisch und politisch weiter konkretisiert werden.

Gibt es bereits eine fertige Bauplanung?

Nein. Die dargestellten Bilder zeigen ein mögliches Zielbild. Sie machen sichtbar, welche Nutzungen, Funktionen und Möglichkeiten an diesem Standort zusammengeführt werden könnten. Eine konkrete Bau- und Ausführungsplanung ist der nächste Schritt.

Sind Fördermittel bereits zugesagt?

Nein. Förderprogramme sind Bestandteil der Finanzierungsüberlegungen. Verbindlich werden Fördermittel erst, wenn die jeweiligen Fördervoraussetzungen erfüllt, entsprechende Anträge gestellt und konkrete Förderzusagen erteilt wurden.

Soll die Stadt das Gesundheitsbad bezahlen?

Nein. Das vorgesehene Modell funktioniert gerade dadurch, dass die Stadt nicht selbst in den Bau des Gesundheitsbades investiert. Voraussetzung ist vielmehr, dass Grund und Boden an eine Besitzgesellschaft veräußert beziehungsweise in eine neue Besitzstruktur überführt werden. Die bauliche Investition soll anschließend über diese Besitzgesellschaft mit privaten Investoren, Förderprogrammen und weiteren Finanzierungsbausteinen organisiert werden. Eine kommunale Beteiligung sehen wir nach dem derzeitigen Konzept vor allem beim späteren laufenden Betrieb – nicht bei der Finanzierung des Gebäudes selbst.

Entstehen der Stadt überhaupt keine Kosten?

Für den Bau des Gesundheitsbades soll die Stadt nach dem vorgesehenen Modell nicht als Investor auftreten. Für den späteren laufenden Betrieb ist dagegen ein kommunaler Eigenanteil realistisch einzuplanen. Entscheidend ist damit die klare Trennung zwischen baulicher Investition auf der einen und dem späteren Betrieb auf der anderen Seite.

Wer soll das Gesundheitsbad betreiben?

Nach dem derzeit vorgesehenen Betriebsmodell kann die Solebad-Genossenschaft den operativen Betrieb des Gesundheitsbades beziehungsweise des gemeinsamen Ganzjahresstandortes übernehmen. Hallenbad, Gesundheitsangebote und das angegliederte Freibad sollen dabei möglichst als gemeinsamer Standort gedacht werden.

Was ist mit Hochwasserschutz und Genehmigungen?

Der Standort und die Hochwassersituation wurden bereits mit Fachleuten und Experten thematisiert. Nach den bisherigen Einschätzungen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, an diesem Standort wieder ein Schwimmbad beziehungsweise Gesundheitsbad zu errichten. Die konkreten Anforderungen an Hochwasserschutz, Bauweise und Genehmigung werden selbstverständlich Bestandteil der weiteren Fach- und Bauplanung sein.

Sind die Bilder bereits die endgültige Architektur?

Nein. Die Visualisierungen dienen dazu, die Konzeptidee verständlich und räumlich vorstellbar zu machen. Sie zeigen ein mögliches Zielbild und die vorgesehenen Nutzungen. Eine spätere konkrete Bauplanung kann sich in einzelnen Details davon unterscheiden.

Unsere Perspektive

Aus einem Problemstandort kann eine Zukunftschance für Bad Gandersheim werden.

Unser Anspruch ist nicht, heute so zu tun, als sei jedes Detail bereits entschieden. Wir wollen eine konkrete Perspektive zeigen und daraus Schritt für Schritt ein tragfähiges Projekt entwickeln.

WASSER. GESUNDHEIT. LEBENSQUALITÄT.
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